ZEN,

ist die Rückbesinnung auf das Westliche. ZEN ist keine Religion und erfordert auch keine außergewöhnlichen Fähigkeiten. Vielmehr ist ZEN allgegenwärtig – in jedem Augenblick, in den gewöhnlichen Dingen des Alltags. In einer Zeit, da uns so viele Möglichkeiten offen stehen, ist es nicht einfach, den persönlichen Weg zu finden. Wie viel Zeit verbringen wir damit, Dinge zu tun, die uns vorgegeben werden und mit denen wir uns nicht im Einklang fühlen? Wie häufig hängen wir unser Herz an Objekte, die, wenn wir sie Errungen haben, an Bedeutung verlieren? Passen wir uns nicht oft einfach unserem Umfeld an, ohne uns selber bewusst zu sein?

 

Wachsen und werden, losgelassen und zur Ruhe kommen, das ist der immer währende Kreislauf der Natur. Er ist Vorbild für ein Leben in Harmonie.

 

Der Frühling – das lang erwartete Erwachen der Natur. Jedes Jahr ist es wieder wie ein Wunder, wenn die ersten Knospen aufbrechen und das Grün die Natur erobert. Energie wird frei. Eine gute Zeit, um sich neu zu orientieren, Pläne zu machen und nach vorne zu sehen. „Die Jahre dreh`n sich wie ein Rad – der Frühling bleibt nur eine kurze Weile“ lautet ein chinesisches Sprichwort.Im Sommer erreicht die Sonne ihren höchsten Stand. Auf die Zeit des Planens und Strebens folgt die Zeit der Tat und der Vollendung. Der Herbst trägt noch die Früchte des Sommers, läutet aber gleichzeitig auch schon einen beginnenden Abschied ein. So wie die Blätter fallen, können wir immer wieder Ballast abwerfen und uns von eigenen Gewohnheiten trennen. Die Natur legt eine Pause ein. Auch für uns ist es wichtig, dass wir uns immer wieder Zeit nehmen, Rückschau zu halten und Bilanz zu ziehen. In Erholungsphasen sammeln wir neue Kräfte.

 

Der Fluss des Lebens steht nie still. Wie die Natur haben wir selbst immer wieder die Möglichkeit, uns zu wandeln, unser Leben bewusst zu verändern. Wir brauchen Zeit, um einen Plan reifen zu lassen. Durch die Konzentration auf ein Vorhaben gewinnen wir Energie, um es tatkräftig umzusetzen. Wir befreien uns von hemmenden Einflüssen und schöpfen während der wichtigen Ruhepausen neue Kraft.

 

Indem wir uns diesem natürlichen Kreislauf anvertrauen, können wir uns immer wieder erneuern. Das ist der Weg zur inneren Balance, zum harmonischen Einklang von Natur und Mensch.

 

 

ZEN studieren bedeutet, sich selbst studieren.

Sich selbst Studieren bedeutet, sich selbst vergessen.

Sich selbst vergessen bedeutet, in Harmonie zu sein mit allem, was uns umgibt.

                                                                          Meister Dogen

 

 

Frühling:

 

Mach deine Pläne fürs Jahr im Frühling und die für den Tag frühmorgens.

Aus China

 

Achte auf deine Gedanken! Sie sind der Anfang deiner Taten.

Konfuzius

 

Plane das Schwierige da, wo es noch leicht ist.

Tue das Große da, wo es noch klein ist.

 

Alles Schwere auf Erden beginnt stehts als Leichtes.

Alles Große auf Erden beginnt stehts als Kleines.

Lao Tse

 

Der Tag an dem du einen Entschluss fasst, ist ein Glückstag.

Aus Japan

 

Wenn ich einen grünen Zweig im Herzen trage, wird sich ein Singvogel drauf niederlassen.

Aus Japan

 

 

Selbst ein Weg von 1000 Meilen beginnt mit einem Schritt.

Aus China

 

 

Sommer

 

Feste Entschlossenheit und Klarheit im Innern, sanfte Anpassung und Stärke im Äußern;

das ist der Weg, etwas zu erreichen.

J. Ging

 

Chancen multiplizieren sich, wenn man sie ergreift.

Sun Tzu

 

Dem sind keine Grenzen gesetzt, der sie nicht hinnimmt.

Zen-Weisheit

 

Wenn wir nicht ganz wir selbst sind,

wahrhaft im gegenwärtigen Augenblick, verpassen wir alles.

Thich Nhat Hanh

 

Es genügt nicht, zum Fluss zu kommen mit dem Wunsch Fische zu fangen,

mann muss auch das Netz mitbringen.

Aus China

 

Jeder ist berufen, etwas in der Welt zur Vollendung zu bringen.

Bashô

 

 

Herbst

 

Was du liebst lass frei.

Kommt es zurück, gehört es dir – für immer.

Konfuzius

 

Die Zeit fließt wie ein Fluss.

Sie kehrt nicht zurück.

Aus China

 

Nur die Gegensätze lehren einen die Welt kennen:

Wer nicht ums Dunkel weiß, kann das Licht nicht erkennen.

Aus Japan

 

Wirf deine Gedanken wie Herbstblätter in einen blauen Fluss,

schau zu, wie sie hineinfallen und vorantreiben und dann vergiss sie.

Zen – Weisheit

 

Wenn du loslässt, hast du zwei Hände frei.

Aus China

 

Wer verzichtet, gewinnt.

Lao Tse

 

 

Winter

 

Ruhe bringt Gleichgewicht und Leichtigkeit.

Gleichgewicht und Leichtigkeit bringen inneren Frieden und Gelassenheit.

Tschuang – tse

 

Noch bevor der Regen aufhört, vernehmen wir die Stimme des Vogels.

Unter der dicksten Schneedecke keimt neues Leben.

Shunryu Suzuki

 

Wir sind was wir fühlen und denken.

Thich Nhat Hanh

 

 

 

In dem Buch sind noch viele schöne Bilder zu den Weisheiten und wenn ihr das schöne Buch selbst erwerben möchtet               Herrausgegeben von: Ursula Kohaupt

ISBN 3-89008-303-X

2002 Groh Fotokunst Verlag GmbH & co.KG

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